Schachkalender 31.12.

Schachkalender 31.12.

31. Dezember MIT DEN AUGEN DER WELTMEISTER

KALENDER: Arnos  Burn ·*1848 – 1925,  engl.  Meister  •  Eugene Snosko-Borowski †1954 · Carl Oscar Ahues †1968

Weltmeister über das Schach – Rückblick und Ausblick

Steinitz: Schach ist nichts für Leute von schwachen Nerven … Schach ist mühevoll, es erfordert Arbeit … nur schonungslose Kritik führt zum Ziel.

Lasker: Das Leben ist unbestimmt – Schach zum Glück auch, weil ein Spiel, in dem al­ les so klar ist wie 2 mal 2 gleich 4 mit derselben Unzweifelhaftigkeitjegliches Interesse für sich verlieren würde.

Capablanca: Wer nach Vervollständigung trachtet, muss seine verlorenen Partien un­ ter die Lupe nehmen und aus ihnen lernen, … Sie müssen auch entschlossen zu Ihren Urteilen sein. Wenn Sie meinen, dass Ihr Zug gut ist – dann führen Sie ihn aus.

Aljechin: Für mich ist Schach nicht Spiel, sondern Kunst. Ja, ich halte Schach für eine Kunst und nehme alle Pflichten auf mich, die sie ihren Anhängern auferlegt.

Euwe: Im Schach darf man sich nicht ausschließlich auf allgemeine feststehende Re­ geln stützen. Wer Schach studiert, muss aus der eigenen Erfahrung lernen. Das Stu­

dium von Schachlehrbüchern ebnet nur den Weg …

Botwinnik: Wir schätzen die Möglichkeiten hoch, die uns unser Staat, die Regierung, unsere Partei der Bolschewiki gewähren. Wir sind uns unserer Verantwortung be­ wusst, … Für uns ist Schach das schöpferische Leben.

Smyslow: Ich glaube, dass der Schachkünstler unserer Tage zur ganzen Breite der Schachansichten streben muss, … zur Befreiung von allen dogmatischen Elementen. Tal: Schach spiegelt das Wesen des Menschen wider, seine Besonderheiten……………………………………………………………………….. Um im

Schach Erfolg zu erringen, muss man es sehr lieben und Talent mitbringen. Petrosjan: Das fehlerfreie Spiel ist unerreichbares Ideal im Schach…. Jeder Schach­ spieler steht in ständigem Kampf mit sich und dem Gegner…. Ich habe einige sehr wichtige Partien verloren, weil ich mich vor allem nicht selbst besiegen konnte.

Spasski: Mich begeistert am Schach das Unbekannte, der unerschöpfliche Reichtum an Möglichkeiten, der die Schachkunst begleitet.

Fischer: Am Schach reizt mich am meisten die Möglichkeit zu reisen, das Geld, die At­ mosphäre. Schach ist zweifellos eine Kunst, aber darüber habe ich mir noch keine Ge­ danken gemacht.

Karpow: Für mich ist Schach vor allem Kampf. Ich bemühe mich, keinem meine Ge­

fühle zu offenbaren, weder bei einem Misserfolg, noch wenn ich die Freude des Sieges empfinde.

Kasparow: In der Konfrontation der schwarzen und weißen Figuren könnte man die symbolische Darstellung eines manichäischen Gegensatzes zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Dunkel, einer Spaltung der menschlichen Seele selbst, sehen.

Kramnik: Als Denkspiel bereichert Schach die intellektuelle Welt…. Schach reicht über den Tellerrand des menschlichen Verstehens hinaus Schach erhöht unter an­

derem die Kreativität, die Konzentration, das strategische Planen, abstraktes Denken und den Prozess der Entscheidungsfindung.

Anand (auch Champion im Schnellschach): Für mich sind zwei Schnellschachpartien anstrengender als eine Turnierpartie, selbst wenn diese deutlich länger dauert.

Carlsen (auch 2022 wieder Weltmeister im Schnellschach)
1. Fokus: Gewinnen wollen, nie aufgeben
2. Keine Ausreden
3. Man muss gnadenlos sein
4. Pflege Deine Stärken – “mens sana in corpore sano”. Ein gesunder Geist, lebt in einem gesunden Körper. (U.a. als Sinnspruch an der LMU in München in der Nähe der Fritz+Sophie-Scholl-Gedenkstätte zu finden.)
5. Liebe das, was du tust. Oder lass es. gem. Artikel vom Spiegel 2014 (Managermagazin)

Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

Schachkalender_31.12._proSchach.de
Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 31.12.

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