Schachkalender 08.12.

Schachkalender 08.12.

08. Dezember TURMVORGABEN

KALENDER: Max Lange † 1899 • Lasker  verteidigt 1910 seinen WM-Titel  gegen Janowski • Tatjana Zatulowskaja *1935, russ.-isr. WGM • Petar Trifunovic jug. GM 1980

Anekdoten und Bonmots im Schach

Anekdoteninsel

Aljechin: In schwieriger Lage gelang es Aljechin in einem Turnier, sich bis zur Ab­ bruchstellung zu retten. In der Pause zeigte sein Kontrahent stolz die Stellung dem großen Tartakower, mit der Frage: »Nun, was denken Sie, wer wird gewinnen?« So­ fort kam die ernüchternde Antwort: »Aljechin.« – »Wieso denn, ich stehe doch weit besser?« – »Ja, aber Ihre Frage war, wer gewinnt, nicht wer besser steht.« Und so kam es dann auch. Aljechin verließ den Tisch als Sieger.

Aljechin: In einem kleinen Pariser Cafe wurde Aljechin von einem Herrn gebeten, mit ihm eine Partie Schach zu spielen.»Ich gebe Ihnen eine-nTurmvor,« so der Meis­ ter.Entrüstet antwortete sein Gegenüber: »Aber wieso das? Sie kennen mich ja über­ haupt nicht.« – »Eben deswegen!«

Blackburne ( 10. Dez.): Beim Sankt Petersburger Turnier 1914 meinte der damals 72-jährige Joseph Henry Blackburne zum zwölf Jahre jüngeren Isidor Gunsberg:
»Sie sind zu jung, um gegen mich Schach zu spielen.«

Fischer: Monaco 1967 sollte ein mit Meisterspielern gespicktes also hochkarätiges Turnier werden.
Veranstalter  hatten an den US-Verband  folgendes Telegramm.:Laden zwei Großmeister ein –  einer davon Fischer!«. Wie so oft, konntl Bobby Fischer während des Turniers nicht die Contenance wahren. Im Jahr darauf klang darauf klang das Telegramm leicht verändert: »Laden zwei Großmeister ein – keiner davon Fischer.

Marshall: Dem Alkohol war Frank Marshall zeit seines Lebens nicht abgeneigt, Doch selbst in betrunkenem Zustand war Marshall ein äußerst gefährlicher Gegner. Einigt Jahre vor seinem Tod spielte er stark angeheitert zehn Blitzpartien gegen Reubon Fine. Resultat: 10:0 für Marshall. Fine soll danach bemerkt haben: »Gegen Marshall spiele ich nur noch, wenn er nüchtern ist. Sonst wird er mir zu stark.«

Spasski: Nach der Scheidung von seiner ersten Frau soll Spasski ihre Beziehung tref­ fend beschrieben haben: »Wir waren wie Läufer von gegensätzlicher Farbe.«

Steinitz: Als glühender Wagnerverehrer begegnete Steinitz in einem Wiener Cafe einem Cellisten, der in Bayreuth spielen würde. »Richten Sie Wager aus, dass ich, der Schachweltmeister, ihn höher schätze als Mozart oder Beethoven. Seine Musik ist der Gipfel der Kompositionskünst.« Wochen später begegneten sich der Cellist und -Steinitz wieder. »Haben Sie Wagner meine Worte ausgerichtet?«, fragte der Meister.
»Ja, selbstverständlich.«-»Und wie hat Wagner reagiert?« – »Nun, er meinte nur: Ihr Steinitz versteht von Musik wahrscheinlich genauso viel wie ich vom Schach:«

Steinitz: Im laufe eines Turniers wurde Steinitz einmal gefragt, wie er seine Sieg­ chancen einschätze. »Nun, ich habe die besten Chancen, den 1. Preis zu gewinnen. Denn alle anderen müssen ja gegen Steinitz spielen.«

Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

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Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 08.12.

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