Schachkalender – 12.11.

Schachkalender – 12.11.

12. November ROMANTIKER

KALENDER:   Michail lwanowitsch Tschigorin *1850-1908, russ. Meister • Aljechin  besiegt 1929 Bogoljubow • Borislav lvkov *1933, jug.-serb. GM • Leonid Sacharowitsch Stein *1934-1973, russ. GM• Dragoljub Ciric *1935, jug.-serb. GM• Herman Pilnik †1981 • Anthony Miles †2001

Joseph Blackburne – »Der schwarze Tod« Nach dem Wiener Turnier von 1873 haftete dem aggressiven Angriffskünstler der Spitzname »Der schwarze Tod« an. Unterstrichen wurde dies durch den schäbigen schwarzen Anzug und den schwarzen Zylinder, die Blackburne fast als Markenzei­chen trug. Brillante kombinatorische Fähigkeiten und ein Hang zum ungestümen Königsangriff machten Blackburne über ein halbes Jahrhundert lang (von 1862 bis 1914) zum gefährlichen Gegner. Bekannt ist auch die sogenannte Blackburne-Falle (ein Eröffnungstrick), die der in Manchester geborene Meister als Erster anwandte. Joseph Henry Blackburne starb als betagter Mann am 1. September 1924 in London.
Gemeinsam mit seiner zwei Jahre jüngeren Frau Mary Jane liegt er dort in einem gemeinsamen Grab, denn er lebte gut 2 Jahre länger als seine Frau.

Joseph Blackburne – »Der schwarze Tod«

Nach dem Wiener Turnier von 1873 haftete dem aggressiven Angriffskünstler der Spitzname »Der schwarze Tod« an. Unterstrichen wurde dies durch den schäbigen schwarzen Anzug und den schwarzen Zylinder, die Blackburne fast als Markenzei­ chen trug. Brillante kombinatorische Fähigkeiten und ein Hang zum ungestümen Königsangriff machten Blackburne über ein halbes Jahrhundert lang (von 1862 bis 1914) zum gefährlichen Gegner. Bekannt ist auch die sogenannte Blackburne-Falle (ein Eröffnungstrick), die der in Manchester geborene Meister als Erster anwandte. Joseph Henry Blackburne starb als betagter Mann am 1. September 1924in London.

Frank Marshall – »Marshall-Schwindel«

Am 10. August 1877 in New York geboren, lernte Marshall bereits früh, Schach zu spielen. Ungewöhnlich im Amerika des ausgehenden 19.Jahrhunderts war sein Ent­ schluss, Schachprofessional zu werden. Doch Marshall war mit seinem romanti­ schen, aggressiven Spiel ein ausgezeichneter Turnierkämpfer,der auch beachtliche Erfolge nachweisen konnte. Seine fast witzig anmutenden Opfer (etwa im Marshall­ Gambit) wurden gerne als »Marshall-Schwindel« etikettiert. Weniger gut erging es ihm in Matches gegen die absoluten Champions. Hier wurde er einfach strategisch überspielt. Doch Marshall blieb zeit seines Lebens fürs Schach begeistert. In seinem 1942 verfassten Buch schreibt er: »Ich glaube, es verging kein Tag, an dem ich nicht mindestens eine PartieSchach spielte und ich genieße es nach wievor so wieschon im­ mer.«

Michail Tschigorin – Russlands Vorkämpfer

Michail lwanowitsch Tschigorin wird wegen seines kombinatorischen Stils oft als Vorläufer der Sowjetischen Schachschule gesehen. Vielleicht ist er, der mehr für die Verbreitung des Schachs in Russland getan hat als irgendjemand sonst, vielmehr als Schachapostel seiner Heimat zu verstehen. Tschigorin war ein immens starker Spie­ ler,und zweimal hatte er gegen Steinitz sogar dieChance auf die Schachkrone. Doch sollte dieser letzte Triumph dem am 12. November 1850 geborenen Meister versagt bleiben. Als Eröffnungstheoretiker bleibt Michail Tschigorin jedoch unvergessen. überall finden sich seine Varianten: im Damengambit, in der Spanischen Partie oder in der Französischen Verteidigung.


Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

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Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 12.11.

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