Schachkalender 21.10.

Schachkalender 21.10.

 21. Oktober WAS WÄRE WENN . . . ?

KALENDER: Adolf Schwarz *1836 -1910, öst..-ung. Meister• Karpow besiegt in einem Titelkampf 1978 Kortschnoi

Die erste Aufgabe vom Rätselkönig Sam Loyd hat eine logische Tiefe, die sich erst nach genau­ em Durchdenken der Stellung erschließt.
Wunderschön! Im zweiten Problem von Friedrich Amelung müssen Sie in der Tat eine Retroanalyse vornehmen (»Was wäre wenn… ?«),
wenn Sie den einfachen Lösungsweg aufzeigen wollen.

Sam Loyd
1888

Matt in 3
Diese Stellung ist insofern bemerkenswert, als der letzte schwarze Zug mit dem König oder ei­ nem der Türme erfolgt sein muss. War es einer der Türme, so kann auf die entsprechende Sei­ te   nicht  mehr  rochiert   werden.  Daher sind mehrere Lösungswege denkbar.
(1) Der Da­menturm hat zuletzt gezogen: 1.Dg5 Kd8 1… Kf8 2.Dxe7+ Kg8 3.Df7# 2.Dd5+ Kc8 oder 2… Ke8 3.Dxa8#. 
(2)  Der  Königsturm wurde gezogen: 1.Dd4 Tg8 2.Dd7+ Kf8 3.Dxe7#.
(3) Oder es ist keine Rochade möglich:
Beide obi­gen Schlüsselzüge funktionieren,aber auch
1.Dc5 Kf8 2.Dxe7+ Kg8 3.Df7# können gespielt werden.

Deduktion und Retroanalyse!

Friedrich Amelung
Düna-Zeitung 1897


Matt in 2

Die sofortige Frage lautet: Wie sieht der letzte schwarze Zug aus?
Der König kann sich nicht bewegt haben, der Bauer nicht auf g6 gestan­den haben, denn sonst hätte ja der weiße Kö­ nig  im  Schach gestanden. 
Also … !
0…  g5
1. hxg6 e.p.! Kh5 2.Txh7#.

Klein, aber fein!

Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

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