Schachkalender 11.10.

Schachkalender 11.10.

 11. Oktober AMERIKAS SCHACHGIGANTEN

KALENDER: Reuben Fine *1914-1993†, am. GM· Ruslan Ponomariow *1983, ukr. GM u. FIDE­ WM 2001

Reuben Fine –  Der Psychoanalytiker
Reuben Fine stand in seiner großen Zeit in den dreißiger und vierziger Jahren selbst in Amerika stets im Schatten des genialen Samuel Reshevsky, obwohl er für einige Monate sogar die Weltrangliste anführte. Doch blieb Fine eine zweite Schiene für sein weiteres Leben: die Psychoanalyse. Hier konnte er ebenso wie auf den 64 Fel­ dern brillieren. Später veröffentlichte Fine auf beiden Gebieten zahlreiche erfolgrei­ che Bücher. So etwa gelten Fines Basic Chess Endings heute als Klassiker der Schachli­ teratur. 1993 starb Fine an den Folgen eines Herzinfarkts.

Isaac Kashdan – Mann der Wall Street
Trotz großer Erfolge im Turnier- wie im Problemschach in den dreißiger Jahren ent­ schied sich Kashdan früh gegen eine Profikarriere als Schachspieler. Er bevorzugte einen bürgerlichen Beruf an der Wall Street. Dennoch blieb Kashdan zeitlebens dem Schach verbunden: als Life Director der United States Chess Federation, Mitbegründer der Chess Review, Schiedsrichter, dreimaliger Olympiasieger, Autor und fast dreißig Jahre als Kolumnenverfasser für die Los Angeles Times. Kashdan (1905-1985) war eine amerikanische Schach-Ikone.

Samuel Reshevsky – Das Wunderkind
Bereits im zarten Alter von sechs Jahren war alle Aufmerksamkeit der Schachwelt auf diesen Sohn polnisch-jüdischer Eltern gerichtet. Geboren wurde der Junge am 26. November 1911 in Ozork6w (damals Russisches Reich). Als Wunderkind wurde er um die Welt gereicht( 9.Okt.), als »zäher kleiner Man mit brillanten Ideen« (Wassili Smyslow) blieb er bis in die sechziger Jahre eine Macht im amerikanischen wie inter­ nationalen Schach. Und doch blieb sein Traum von der Weltmeisterschaft unerfüllt. Dritter im WM-Turnier 1948, Viertelfinalist bei den Kandidatenmatches 1968 – das waren Reshevskys beste Versuche, den Thron zu besteigen. Selbst in den USA wurde er mit dem Auftauchen Bobby Fischers von der ersten Stelle verdrängt. Reshevsky blieb jedoch bis ins hohe Alter schachlich aktiv und unendlich in das königliche Spiel verliebt. Er starb 1992 an einem Herzinfarkt.

Jüngere für den internationalen und insbesondere für den amerikanischen Schachsport Aktive:
Wesley So                                 Alexandra Botez + Andrea Botez (Chess SistersSchachschwestern)
Hikaru Nakamura                      Anna Cramling
Fabiano Caruana                      Anya Taylor-Joy als ElizaBeth Harmon in “Das Damengambit
(Jugendszenen durch: Isla Johnston)

Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

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