Schachkalender – 24.08.

Schachkalender – 24.08.

24. August KILLERINSTINKT
KALENDER
: Bozidar lvanovic *1949, serb. GM

Schach extrem – 99,9% Gute, aber eben auch…

Angelsächsische Spielereien!

Christie, John Reginald (Großbritannien): Der Serienkiller der vierziger Jahre pflegte in seiner Zelle die Wärter serienweise im Schach zu »killen«.

Crowley, Aleister (Großbritannien): Der in Ju­gendjahren für Trinity College, Cambridge aktive Schachspieler entwickelte sich zu einem wah­ ren Sadisten. So quälte Crowley Katzen, um die Theorie der neun Leben zu beweisen, so feilte er sich die Zähne zu, um jungen Damen bei der Begrüßung »das Zeichen des Biests« zu.geben.

Geisteskrank?   Ein   Crowley-Problem:  British

Chess Magazine 1894 Matt in 3  1.Db6 Nimmt  Schwarz  mit  axb6, folgt  2.Ta2+ Kb8

3.Kd7# auf 1… Th6+ folgt Kc7 mit Matt durch Dame oder Turm; 1… Kb8 wird mit 2.Dc7+ Ka8 Dc8# beantwortet.

Davidson, Harold (Großbritannien): Geistlicher von Beruf, pflegte Davidson die Wo­chenenden in Soho zuverbringen, um die »Mädchen vor Sünde zu schützen«.
Im spä­teren Gerichtsverfahren stellte sich eine allzu praktische Art der Betreuung heraus. Wie hängt dies mit Schach zusammen? Nun, Davidson war in seiner Jugend Präsident des Oxford Chess Club und konnte sogar mehrere Blindsimultanpartien gleichzeitig spielen.

Jack the Ripper (Großbritannien): In mehreren Büchern wurde die Identität dieses Massenmörders zu lüften versucht. Egal, welche Theorien gewälzt werden, es handelt sich bei allen »Verdächtigen« um passionierte Schachspieler.

Oswald, Lee Harvey (USA): In der Britischen TV-Dokumentation wird über den Ken­nedy-Mörder folgende Bemerkung gemacht: »Schach war sein Lieblingsspiel.«

Pituschkin, Alexander {Russland): Der Schachfanatiker Pituschkin beschloss im Jahr 1992 für jedes Spielfeld eines Schachbretts einen Menschen zu töten.
Als er 2007 ge­fasst wurde, gestand der »Schachbrettmörder« 61 Morde, wovon 52 auch bereits nachgewiesen werden konnten. Pituschkin wurde in die Psychiatrie eingewiesen.

Wallace, William Herbert (Großbritannien):Ein fingierter Telefonanruf lockte diesen starken Hobby-Spieler von zu Hause weg. In der Zwischenzeit wurde seine Frau brutal ermordet. Brauchte er ein Alibi? Im Prozess bezog man sich jedenfalls auf sein »planerisches Schachdenken«. Dennoch gab es zuletzt einen zweifelhaften Freispruch.

Weinstein, Raymond (USA): lebenslänglich für den Rasierklingenmörder! Der IM und frühere Gegner Bobby Fischers soll, so das British Chess Magazine,
am Brett einen gnadenlosen Killerinstinkt gehabt haben.

Whitaker, Norman (USA): Dieser IM erpresste die Lindbergh-Eltern um 100.000 US­ Dollar mit dem Versprechen, das entführte Kind wiederzubringen.
Später öffnete er mit einem Schraubenzieher Parkuhren, um seinen Lebensstil zu finanzieren.

Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

Schachkalender_24.08._proSchach.de
Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 24.08.

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