Schachkalender – 18.07.

Schachkalender – 18.07.

 

18. Juli HIMMELREICH
KALENDER: Johannes Kohtz *1843-1918 •    Beginn der 1. offiziellen Olympiade 1927 in London · Alexander Sergejewitsch Morosewitsch *1977, russ. GM · Salo(mon) Flohr t1983

Rekorde & Randnotizen rund um Schacholympiaden + Besonderheiten

1924 erreicht die Schweiz bei der inoffiziellen Olympiade in Paris den 3. Platz.

1928-1964 vertritt Gideon Stahlberg in 13 Olympiaden über 36 Jahre lang sein Land (Miguel Najdorf 12 Olympiaden/35 Jahre, Lodewijk Prins 12 Olympiaden/31 Jahre, Paul Keres 11 Olympiaden/29 Jahre);
J. Najdorf vertritt Polen und Argentinien, Keres Estland und die UdSSR.
1930 in Hamburg sind erstmals Berufsspieler zugelassen.
1930-1952 spielt Erich Eliskases während 8 Olympiaden für drei Länder: Österreich, Deutschland und Argentinien.
1933 gibt sich Combe gegen Hasenfuss nach nur 4 Zügen geschlagen.
1936 veranstaltet Großdeutschland aus politischen Gründen eine »Gegenolympiade«.

1939 bricht während der Olympiade in Buenos Aires der Zweite Weltkrieg aus. Die englische Mannschaft reist ab, Polen, Frankreich und Palästina weigern sich, gegen die Großdeutsche Mannschaft anzutreten (die Partien werden 2:2 gewertet). Deutschland siegt zum einzigen Mal. Andere Top-Platzierungen: 2000 Silber, 1930, 1936, 1950, 1964 Bronze.
 ab 1950: Svetozar Gligoric erreicht 12-mal Preisränge in der Mannschaftswertung
(1-mal Gold, 6-mal Silber, 5-mal Bronze).

1952-1974 und 1980-2002 gewinnt die Sowjetunion/Russland jeweils 12 Titel in Serie.

1952-1974 gewinnt Wassi Smyslow 9-mal Olympiagold.

1956-2000 spielt Lajos Portisch 20-mal für Ungarn – Weltrekord: 260 Partien
(dabei erreichte er 176,5 Punkte!).                                                ·                                                                           ·

1957 wird die 1. Damen...Olympiade ausgetragen: Die Sowjetunion siegt vor Rumä­ nien und der DDR.

1958-1982 erspielt Michail Tal 82 Punkte aus 101 Partien und erreicht damit einen Rekordpunkteschnitt
von knapp unter 82%; er gewann dabei 8-mal Gold.

1958-1978 nimmt Tigran Petrosjan an 10 Schacholympiaden teil.

1978 erreicht Viktor Kortschnoi für seine Wahlheimat Schweiz mit 9/11 das Topresul­ tat am.Spitzenbrett.
1978 holt die Sowjetunion zum einzigen Mal nur Silber. Gold für Ungarn (Portisch, Ribli, Sax, Adorjan, Csom, Vadasz).
1982 in Luzern war der zwölfjährige Kirn Tjongtjinjoe der bis dahin jüngste Olympiateilnehmer.
1986-2004
erreicht Garri Kasparow 7-mal das beste Einzelergebnis.
1988
gewinnt Ungarn mit den Polgar-Schwestern erstmals die Damen-Olympiade.
1988
spielen Yasser Seirawan und Xu Yun eine Remispartie über 190 Züge.
2002
beträgt das Durchschnittsalter des Teams von Aserbaidschan 16 Jahre, 5 Monate und 15 Tage.
2006
nehmen 148 Mannschaften bei den Herren und 103 bei den Damen teil.


Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

 

Schachkalender_18.07._proSchach.de
Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 18.07.

 

Share this post

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *