Schachkalender – 17.07.

Schachkalender – 17.07.

 

17. Juli HIMMELREICH
KALENDER: Zar Nikolaus ll. (1868)-1918 † ~ Wassili Nikolajewitsch Platow †1952 – José Jesus Nogueiras *1959, kub. GM

Schachentwicklung in Deutschland und Österreich+Schweiz
Chronologie 8 – von 1900 bis 1920 29. März <-› 10. Sep.


CH 1900
– lm Oktober erscheint die erste Nummer der Schweizerischen Schachzeitung.
Ö um 1900 – Das Café Central wird Mittelpunkt des österreichischen und europäischen Schachlebens. Lew Trotzki und Stefan Zweig sind berühmte Gäste.
1903 – Das Indische Problem von J. Kohtz und C. Kockelkorn erscheint als Grundlagenwerk zum Problemschach.
Ö ab 1903 – Zahlreiche Schachgesellschaften entstehen: 1903 der Innsbrucker Schachklub, 1907 der Linzer Schachverein, 1910 der Salzburger Schachklub.
1907 – ln Lodz erlebt Rubinstein gegen Rotlewi eine Sternstunde des Schachspiels:
“Rubinsteins Unsterbliche“. -› 26. Dez.
1907 – In Karlsbad findet das 1. internationale Schachturnier statt.
1908 – Siegbert Tarrasch muss im Kampf um die Schachkrone die Überlegenheit Emanuel Laskers anerkennen.
1909 – Emanuel Lasker entscheidet das St. Petersburger Turnier für sich, punktegleich mit Akiba Rubinstein.
Ö 1910 – Der Österreicher Carl Schlechter bringt Emanuel Lasker im WM-Kampf mit einem 5:5 an den Rand der Niederlage. -› 2. März
CH 1910 – Oskar NaegeIi wird erster offizieller Schweizer Landesmeister. Alle Turniere zuvor waren keine Titelveranstaltungen.
1910 – Roesch und Schlage spielen in Hamburg eine Partie, die als Vorlage für Dr. Frank Poole – HAL 9000 im Film ››2001: Odyssee im Weltraum« dient. -› 12. Jan.
Ö 1910 – Der Wiener Arbeiter-Schachklub wird von Jan Kotrö gegründet. -› 27. Juni
1911 – lm Turnier von San Sebastián geht Jose RauI Capablancas Stern auf. -› 19. Nov.
D 1912 – Der deutsche Meisterspieler Siegbert Tarrasch gibt sein berühmtes Lehrbuch Die moderne Schachpartie heraus.
1913 – H. J. R. Murrays Monumentalwerk A History of Chess erscheint in Oxford.
1914 – Zar Nikolaus ll. ernennt die ersten fünf Schachmeister des berühmten Sankt Petersburger Turniers von 1914 zu Großmeistern: Emanuel Lasker, José Raul Capablanca, Siegbert Tarrasch, AIexander Aljechin und Frank Marshall.
D 1914 – Dem Deutschen Schachbund gehören 182 Vereine mit 5000 Mitgliedern an.
1916 – José Raul Capablanca bleibt in 63 Spielen acht Jahre lang ungeschlagen (+40, 1924 =23).
Ö ab 1918 – Die Wiener Schachschule wird von neuen Meistern weitergeführt: Ernst Grünfeld, Hans Kmoch, Albert Becker, Hans Müller, Josef Lokvenc und Erich Eliskases.
Ö 1920 – Der Österreichische Schachverband entsteht (erster Präsident Josef Krejcik).
1920 – AlexanderAIjechin gewinnt die erste Sowjetische Schachmeisterschaft.

Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

 

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Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 17.07.

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