Schachkalender – 23.06.

Schachkalender – 23.06.

 

23. Juni TOPMEISTER HEUTE


KALENDER: Arthur Ford Mackenzie t1905 • Alan Turing *1912-1954, engl. Wissenschafter

 

Boris Gelfand (24. Juni)Israels Topmann

Der am 24. Juni 1968 in Minsk im heutigen Weißrussland geborene Super-Großmeister vertritt seit einigen Jahren die Farben Israels. Ende der achtziger Jahre tauchte Gelfand mit herausragenden Tur­ nierergebnissen auf und konnte seit dieser Zeit seine Spitzenstel­lung im Weltklasseschach fast durchgehend behaupten. Seine be­sondere Stärke sind seine guten Nerven, die ihn speziell bei wichtigen Turnieren zu einem gefährlichen Gegner machen.
Ihm auf den Fersen ist ein erst 1991 geborenes echtes Eigengewächs:
Nabaty, Tamir – immerhin auch schon GM mit 2631 ELO-Punkten Stand: 2022.

Wassili lwantschuk – Nummer 1 an Popularität

Viele sehen im Ukrainer Wassili lwantschuk das Schachgenie der Ge­ genwart. Tiefes Verständnis für das Stellungsspiel, originelle Ideen und ein ungeheuer kreatives Schach machen lwantschuk zum Pu­blikumsliebling, egal wo er auftaucht. Dreimal konnte er das Wim­bledon des Schachs, das Superturnier von Linares, für sich entschei­ den, zweimal war er mit der UdSSR Olympiasieger, einmal mit der Ukraine.
Iwantschuks einziger Schwachpunkt ist seine an manchen Tagen übergro­ße Nervosität. Seine Biografie ist noch keineswegs abgeschlossen.

 

Alexander Morosewitsch – Blindschachexperte

Alexander Sergejewitsch Morosewitsch wurde am 18. Julj 1977 in Moskau geboren und ging als Jugendlicher noch durch die sowjeti­ sche Kaderschmiede. Seit er 1994 beim Loyds-Bank-Turnier in Lon­ don unglaubliche 9½ aus 10 Punkten machte, ist Moro (wie er oft genannt wird) einer der Superstars der Szene. Riskant spielend, mit Phantasie ausgestattet, setzt sich der Russe auch mit einer enorm hohen Selbsteinschätzung ans Brett, egal wie die Gegnerschaft aus­ sehen mag. Dies hat zwar in Monte Carlo beim Blindschach bereits zweimal zum Spitzenplatz gereicht, bei Superturnieren musste sich Moro bislang je­ doch meist den absoluten Könnern beugen.

Peter Swidler – Chess960-Weltmeister

Der am 17. Juni 1976 in Leningrad geborene Pjotr Beniaminowitsch Swidler (heute von der FIDE unter Peter Svidler geführt) setzte den ersten großen Paukenschlag mit dem Gewinn der Jugendweltmeisterschaft 1993. Danach gewann er viermal die rus­sische Meisterschaft und ist seit dieser Zeit ein ständiger Gast bei den Superturnie­ren. Swidler gelang auch mehrmals der Gewinn der Chess960-Weltmeisterschaft, was für die Vielseitigkeit des Leningraders spricht. Mangelnder Ehrgeiz und eine schlechte physische Verfassung auf Grund des Familienzuwachses (Zwillinge) ha­ben bis jetzt den Weg zur absoluten Nummer 1 verhindert.
Mittlerweile oft als unterhaltsamer Kommentator auf twitch & co. unterwegs.

Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

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Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 23.06.

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