Schachkalender – 14.06.

Schachkalender – 14.06.

 

14. Juni KURIOSE TATSACHEN
KALENDER: Sir George Thomas *1881-1972,engl. Meister  Aljechin verteidigt 1934 gegen
                        Bogolju
bow seinen WM-Titel -Giovanni Vescovi *1978, bras. GM – Igor Sacharowitsch Bondarewski †1979

 

Geschichten über Schachmeister

Manche Geschichten über Schachmeister haben durchaus anekdotenhaften Charakter.
Doch sind in diesem Fall alle Geschichten wahr und belegbar.
Genießen Sie die folgenden winzigen Episoden.

Lasker:
Glaubt man den Berichten seines Bruders Berthold, stand Emanuel Lasker beim Breslauer Turnier 1899 vor einer Weggabelung seines Lebens. Sollte er im Hauptturnier (das Meisterturnier war für die Elite reserviert) nicht gewinnen, würde er das Schachspiel aufgeben. Und so wäre es auch gekommen, denn Lasker hatte ebenso wie Emil Ritter von Feyerfeil zwei Punkte abgegeben. Seine letzte Partie war gespielt, Feyerfeil stand in der Hängepartie gegen Lipke auf Remis.
Aber das Schicksalhafte geschah. Beim Wiederaufstellen wurde ein Bauer vergessen, Feyerfeil verlor, Lasker siegte  und der Rest ist bekannt und führte ihn bis zum Weltmeistertitel.

Steinitz-Zukertort:
Diese beiden großen Kontrahenten des ausgehenden 19. Jahrhunderts waren 1883 in London zu einer Abendgesellschaft eingeladen. Beim Toast auf den besten Schachspieler der Welt erhoben sich beide gleichzeitig von ihrem Stuhl. Es mangelte den Meisterspielern offensichtlich nicht an Selbstbewusstsein.

Lasker: Eine Zeitungsumfrage Anfang des 20. Jahrhunderts wollte eruieren, wer die bekanntesten Deutschen waren. Das erstaunliche Ergebnis: Kaiser Wilhelm ll. und Emanuel Lasker.

Aljechin/Lasker: Emanuel Lasker und Alexander Aljechin nutzten 1923 in Karlsbad den spielfreien Tag für stundenlanges 10-Sekunden Blitzen.

Psachis: Auf die Frage, wie er zur Weltspitze im Schach stieß, meinte Lew Psachis:
››lch lernte die Partien Bobby Fischers auswendig.«

Karpow: Anatoli Karpow bekam 1975 den Weltmeistertitel kampflos. Die erste Partie danach verlor der neue Champion bei einer Simultanvorstellung gegen einen gewissen lgor Kufenko.

Kotow: Neben seinen Theoriebüchern über Schach verfasste Alexander Kotow auch ein in der Sowjetunion gern aufgeführtes Theaterstück. Der vielversprechende Titel: Weiß und Schwarz.

Capablanca: Der offizielle, bombastische Titel des Schachgenies im diplomatischen Dienst lautete: Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary General from the Government of Cuba to the World at Large.

Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

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Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 14.06.

 

 

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