Schachkalender – 29.05.

Schachkalender – 29.05.

29. Mai EN PASSANT
KALENDER: Henry Thomas Buckle † 1862 • Nicola Botschew Padewski *1933, bulg. GM• Geza Marciczy † 1951 · Petrosjan behält 1966 gegen Spasski den WM-Titel• Lucas Brunner*1967, schweiz. GM

Unterhaltsames und Irrungen – auch beim en passant

Insider-Wissen II 22. Jan.+-+ 15. Juni

Schachfragen mit überraschenden Antworten für zwischendurch.

F: Wurde je durch einen En-passant-Zug matt gesetzt?
A: Wenn man den Datenbanken Glauben schenken darf, passierte dies genau ein­ Mal, beim Melbourne Christmas Tourney 1928/29
in der Partie Gunnar Gundersen A. H. Faul.

F: Welcher Komponist verfasste in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zwei Stücke, die beide den Titel The Chess Game trugen?A:Erich Wolfgang Korngold (29. Mai 1897 – 29.Nov.1957). Beide wurden als Film­ musik für Errol-Flynn-Filme komponiert: The Private Lives of Elizabeth and Essex (1939) und The Sea Hawk (1940).

F: Wann wurde die früheste Partie mit drei En-passant-Schlagzügen gespielt?
A: 1980 in Dortmund, die Partie Segal-Podzielny.

F: Welcher große Meisterspieler wollte die en passant Regel ernsthaft abschaffen?
A: Joseph Blackburne war davon überzeugt, dass eine der ersten Entscheidungen einer neu zu gründenden Schachföderation die Abschaffung des sinnlosen en pas­ sant Schlagens sein würde. Nun, auch Weltklassespieler können irren.

F: Welcher Weltmeister sagte dem Schach den Remistod voraus?A: Gottseidank irrte auch Jose Raul Capablanca,
als er bereits in den zwanziger Jah­ ren wegen fortschreitender Verbesserung der Schachtechnik zwangsläufig nur Re­ mispartien als logisches Partieresultat sah.

F: Wann gab es im Schachsport die größten Sprünge in der Preisgeldentwicklung?
A: 1922 unter den sogenannten London Rules wurde vereinbart, dass der Welt­ meister seinen Titel nicht unter 10 000 US-Dollar verteidigen müsse. Das Preisgeld bei Spitzenturnieren in diesen Tagen lag bei 1000 Dollar. 1972 erzwang Bobby Fischer für  den legendären WM-Kampf gegen Boris Spasski eine Börse von $250.000 Dollar, das Zehnfache der damals üblichen Preisgelder.

F: Wurde je um Viertelpunkte für eine Partie gespielt?
A: Ja, in Monte Carlo 1902. Dennoch erschien im Magazin Chess vom 24.Januar 1960 ein neuerlicher, ernsthafter Vorschlag von A. R. B. Thomas: Spieler sollten die Möglichkeit haben, untereinander den Punkt ¼ (ein Viertel) zu ¾ (drei Viertel) aufzutei­ len. Solche Ergebnisse könnten auch für die Auslosung bei Schweizer Turnieren sehr hilfreich sein.

F: Wie viele Schachperiodika gibt es weltweit? (geschätzt)
A: Ca. 1000, vorwiegend in russischer, englischer und deutscher Sprache (nach Val Zemitis).


Quelle: -pdf. => alle anderen Kalenderblätter vom Schachkalender unter: https://proschach.de/?s=Schachkalender

Schachkalender 29.05. proSchach.de
Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 29.05.

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